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Bervet 2006

 

Ein Brevet bedeutet so viel wie Püfung oder Diplom. Und das haben alle Teilnehmer am Nortorfer Brevet bestanden. Regen, Kälte und viel viel Wind machten den 30 Startern arg zu schaffen. Doch noch vor 18.00 Uhr waren alle wieder drin.

Trocken sind wir ja noch los gekommen. Doch nach 25 km, kurz vor Kiel überraschte der erste Regenschauer, der eigentlich erst für 11.00 Uhr angekündigt war. Kiel war der nördlichste Punkt und es ging erstmals über den Kanal. Ab dort hatten wir dann Gegenwind, selten gab es Passagen mit ein bisschen Schiebewind. In den Hüttener Bergen setzte dann auch wieder der Regen ein. Bis nach Rendsburg begleiteten uns Wind und Regen.

Bei Finisher-Sport in Fockbek gab es dann nach 90 km eine planmäßige Pause, wo ein paar belegte Brote, Negerküsse und Getränke gereicht wurden. Von dort ging es wieder an den Kanal wo der Wind brutal von vorne kam; einige dachten, sie würden stehen. Der begleitete uns bis Albersdorf, wo wieder Regen einsetzte, der uns bis kurz vor dem Ziel treu bleiben sollte. Der Vorteil war allerdings, dass wir jetzt die meiste Zeit Rückenwind hatten. Und das alles bei Temperaturen zwischen 3 und 5° C. Die erste Gruppe war nach 7:55 h im Ziel, die meisten trudelten ca. eine halbe Stunde später ein. Die letzten waren um kurz vor sechs im Ziel; gezeichnet von ein paar Platten, einem Speichenbruch und dem Wetter.

Doch alle konnten sich im Ziel stärken mit Nudeln und selbst gemachten Soßen, mit Kuchen und Naschis. Die Veranstaltung und die Strecke erhielten viel Lob, den Bernd Schmidt gerne an seine Mitstreiter von RSG Mittelpunkt weiter gab. 

Die Attraktion des Tages war der neue Sattel von Jens K. aus K. Ein weißer Flite mit Rosen-Design. Der Hammer...

Und aus Nortorfer Brille sah das so aus: An den Start gingen Günter Giesen, Olaf Hirt, Joachim Müller-Hansen und Bernd Schmidt. Wo war eigentlich Peter? Olaf und Joachim haben ihren ersten Marathon sehr gut bestanden – herzlichen Glückwunsch. Wobei Joachim sogar als Erster im Ziel war. Bernd hat an diesem Tag seine Jahreskilometerzahl mehr als verdoppelt, aber als alter Hase hat er das locker weg gesteckt. Ebenso wie Günter, der ja auch schon unzählige Marathons gefahren hat.

 Andrea Schmidt, Jürgen Knaack und Bodo Stinnes übernahmen die gesamte Betreuung der Veranstaltung. Wir trafen uns um 6.30 Uhr zum Aufbau. Andrea organisierte die Anmeldung. Nachdem das Feld weg war, wurde die Verpflegung eingekauft, Brote geschmiert und schon ging es los nach Fockbek, wo Jürgen und Bodo rechtzeitig vor den Ersten bei "Finisher-Sport" sein mussten. Zurück in der Grundschule wurde ein Klassenraum für das Essen her gerichtet. Danke an Jürgen, Günter und Andrea, die uns die drei Soßen spendeten.

 Unsere beiden "Hausmänner" Jürgen und Bodo sorgten für das Essen. Die Beiden haben für über 30 Leute Nudeln gekocht, das Essen nach Wunsch ausgegeben und auch abgewaschen. Perfekt. Andrea hat sich weiter um die Rückkehrer gekümmert. Zum Schluss haben alle mit angepackt, um wieder alles in den Urzustand zurück zu versetzen. Um 19.30 Uhr wurde die Schule wieder abgeschlossen. Auch ein langer Tag für die Helfer, denen an dieser Stelle herzlich gedankt wird. Und für die Kasse blieben auch knapp 70 Euro übrig; nicht viel, aber immerhin keine Miesen gemacht.