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Der Mitternacht-Radmarathon am 04. Juli 2010 ist schon Geschichte und es war wieder eine phantastische Veranstaltung. Es stimmte alles. Samstag-Nachmittags war bereits alles vorbereitet, wir wollten schließlich gemeinsam das WM-Spiel Deutschland-Argentinien sehen - 4:0!!! Das kann so weiter gehen. Ab 18.30 Uhr wurden Unmengen an Nudeln mit verschiedenen Soßen verspeist. Um 0:00 Uhr ging es auf die Strecke. Mit einem Novum, denn die ersten 28 km wurden mit Polizei-Begleitung im Geschlossenen Verband gefahren. In Dreier-Reihen stellten sich die Fahrer auf und fuhren über die L328 nach Jevenstedt und von dort auf die B77 durch den Kanaltunnel nach Fockbek. Nach einem ausgeklügelten Plan wurden alle Auffahrten kurzfristig gesperrt und die Radler hatten freie Fahrt. Vielen Dank an Rainer Tödt von der Polizei Nortorf und Hartmut Tix von der Polizei Rendsburg. Und an Jürgen und Andrea, die mit gelbem Rundumlicht im Konvoi dabei waren und auch einige Straßen absperrten.

    

Am Ortsausgang Fockbek wurde der Verband aufgelöst und es ging zügig auf fast geradem Weg nach Dannewerk zum ersten Depot des RV Schleswig. Die Straßen waren nass und es drohte ein Gewitter. Wir hatten jedoch Glück und umkurvten das Gewitter rechtzeitig; bei Temperaturen von fast 20 Grad war das gut auszuhalten. Dann ging es zur Westküste zum neuen Depot des RSV Husum bei der Feuerwehr Mildstedt, durch Geest und Marsch nach Wesseln zum Depot des ABC. Zwischen Mildstedt und Wesseln wurde es dann auch schon wieder hell. Manchmal waren die Straßen noch feucht, aber Wasser von oben blieb aus. Hinter Hemmingstedt wurde es dann wellig, über die Grünentaler Hochbrücke wieder über den Kanal nach Hademarschen, wo der RSC Kattenberg das Depot geleitet hat. Und "zack" waren die Marathonis nach 260 km wieder in Nortorf.

Dort wurden sie mit dem tollen Brunch, das keine Wünsche offen ließ, wieder augepäppelt. Dort besuchte uns auch ein sichtlich gezeichneter Michael Nagel, der sich kurzfristig für den 1.000er-Brevet umentschieden hatte und nach genau 50 Stunden im Sattel jetzt das Frühstück genießen wollte. Die letzte Marathon-Gruppe mit dem Besenwagen war um 11.30 Uhr drin. Und so langsam machten wir uns an`s Aufräumen. Viele Hände, schnelles Ende um 16.00 Uhr, für Andrea, Manfred und Bernd nach 32 Stunden mit wenig Schlaf.

      

Danke an die Helfer des RV Schleswig, RSV Husum, ABC Wesseln und RSC Kattenberg für die Depot-Betreuung und Ausschilderung. Ausgeschildert haben auch Olaf und Bernd. Danke an unsere Schlussfahrzeuge Jürgen und Björn mit Jeanette, Danke an unsere Küchenfeen Gertrud, Oma Lille, Christoph, Karin Spliedt, Karin Peter, Marlies von Mackensen, Gunda und Tanja Nielsen und Küchenchef Manfred. Danke an unsere Büffet-Service-Kräfte Andrea, Barbara, Brigitte und Birte. Danke an die Registration mit Steffi am Samstag und Andrea am Sonntag. Zum Aufräumen kamen noch Ayna, Timmi, Günther, Volker, Claus Harbach und Claus Kasch. Danke an die Polizei Nortorf und Rendsburg und die Verkehrsaufsicht des Kreises Rendsburg für die Unterstützung.

Und zum Schluss: Erst Mal ist Schluss. Nach 200 Teilnehmern bei der Premiere und über 300 im letzten Jahr, sind genau 100 Teilnehmer ein nicht erbauendes Ergebnis. Diese Veranstaltung ist für mehr geschaffen, aber wenn mehr nicht kommen, dann muss man halt Konsequenzen ziehen. Über mögliche Gründe haben wir diskutiert, aber richtige Lösungen gibt es nicht. Auch beim dritten Mitternacht-Radmarathon waren die Teilnehmer wieder begeistert. Aber 100 ist nicht diskutabel - dafür lohnt sich der riesige Aufwand nicht. Vielleicht kommt die Zeit Mal wieder oder wir kehren zu den Wurzeln zurück, als wir 2007 den Mitternacht-Radmarathon mit 16 RSGern erfunden haben...

Bilder von Andrea, Bernd und Bernd Heiber (Depot Husum) findet ihr in der Galerie

Einige Stimmen zum Mitternacht-Radmarathon:

Thomas Eigner aus Schmalfeld: ... Danke an Bernd Schmidt, seiner Frau und all ihren Helfern für Organisation und Durchführung dieser einzigartigen Radsportnacht des Jahres 2010. Es war wieder eine große Freude dabei gewesen zu sein.

Dirk Ewert aus Borstel-Hohenraden: Vielen Dank für dieses spannende Ereignis! ... Eine tolle Tour, viele freundliche und entspannte Helfer, eine runde Sache, ...

Ralf Westfalen aus Uetersen: Von mir auch noch mal vielen Dank an alle Beteiligten. Ich fand die Veranstaltung echt super, das fing schon am Abend vorher an, Fußball Live Übertragung auf Leinwand, Pasta satt und Getränke in ausreichender Auswahl. ... wir kamen morgens um kurz vor acht in Nortorf durchs Ziel gerollt. Hier erwartete uns ein sagenhaftes Frühstücksbuffet, mit allem was das Radlerherz begehrt, da können sich einige Hotels gern mal ein Beispiel dran nehmen. Ich hoffe, dass es diese Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder gibt.