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Ein neues Abenteuer mit der RSG Mittelpunkt fand am 26. und 27. Juni 2010 statt. Und es war eine grandiose Premiere. Perfekte Verhältnisse spornten die Fahrer zu Spitzenleistungen an. Super-Wetter, eine viel gelobte 28-km-Runde und natürlich eine mustergültige Organisation. Wie man das eben von uns gewohnt ist.

In der Gemeinschaftsschule wurde alles und mehr bereitet, was die Teilnehmer brauchten. Bereits am Freitag um 19.00 Uhr begannen wir mit den Vorbereitungen, Manfred hatte nachmittags schon alles eingekauft. Manfred haben wir dann in der Küche eingeschlossen und Andrea und Bernd sind nach dem Aufbau noch losgefahren, um die Strecke auszuschildern. Das hat, zusammen mit den Warnhinweisen für die Autofahrer, auch 2 1/2 Stunden gedauert. Am Samstag klingelte für uns um halb sechs der Wecker. Die Zeit läuft, um 8.00 Uhr treffen die ersten Teilnehmer und Helfer ein. So langsam füllt sich der Startbereich, die Fahrer richten sich ein, um 9:40 Uhr gibt es eine Begrüßung und ein kleines Briefing. Danach fuhren wir gemeinsam zur VR-Bank im Lohkamp, wo sich der eigentliche Starort befand. Um Punkt 10.00 Uhr ging es nach einer weiteren Begrüßung los.

   

Nach etwas über 40 Minuten kamen die ersten aus der Runde zurück. Dabei wurden im Zeitnehmerzelt die Startnummern zwei Mal gescannt. Einmal um die Ausfahrt aus der Runde zu dokumentieren und einmal um die Einfahrt in die Runde festzuhalten. Die Einzelfahrer fuhren weiter, die Teams wechselten meistens durch und schickten frische Leute auf die Strecke. Und so ging es 24 Stunden lang. Wer Hunger hatte ging in die Aula und fand dort alles vor, was ihn wieder stark machte. Und wer müde war, konnte sich in den Ruhebereichen hinlegen und ein bisschen heia machen.

   

Nudeln, Reis, verschiedene Soßen, verschiedenes Fleisch, Rührei, Bacon, Kuchen, Brötchen, Brot, Wurst- und Käseplatten, Konfitüre, Nutella, Obst, Pudding, Kekse und und und. In der Küche wirbelten für über 24 Stunden unermüdlich Manfred, Oma Lille und Gertrud. Unterstützt wurden sie von Christoph (kann sogar kochen) und Brigitte. An der Ausgabe standen meistens Andrea und Ayna, in Schichten unterstützt von Barbara und Dörte Trede. Und Timmy war überall, wo es brannte.

Im Zeitnehmerzelt war Burkhard Sielaff der Chef. Burkhard hatte extra für uns ein Programm geschrieben, damit die einzelnen Runden erfasst werden konnten. Bernd hatte auf die Startnummern einen Barcode gedruckt und der wurde gescannt. In der Testphase lief das gut, aber nach der ersten Runde hat der Rechner den Scan nicht angenommen. Er hat irgendwie den Bindestrich nicht gelesen. Das war etwas Stress für Burkhard; während wir die Nummern manuell aufnahmen, schrieb er sein Programm um. "Jetzt könnt ihr wieder scannen", kam es nach einiger Zeit. Die Aufnahmen wurden nachgepflegt. Da wir nicht die Hightech-Scanner hatten, kam es öfter zu Doppel-Scans, die Burkhard wieder rausnehmen musste. Hat alles prima geklappt. Als Zeitnehmer waren Anselm, Kalle, Bodo, Rolf, Eckhard, Gabi und Marcel aktiv und in drei Schichten waren Heike und Stephan Sturm für uns tätig. Auf einem großen Bildschirm, den uns Axel Horst zur Verfügung gestellt hat, wurde für alle Fahrer einsehbar der aktuelle Stand angezeigt. Auch nachts war es im Zeitnehmerzelt ausreichend hell, dafür sorgten große Scheinwerfer der Feuerwehr Nortorf.

                

Zum Rundumservice gehört natürlich auch eine Streckenpäsenz. Ein Service-Fahrzeug, natürlich ein PEUGEOT von Ernst, war mit Material und Werkzeug ausgestattet. Eckhard, Hartmut und Bernd waren im Einsatz. Und Bernd war natürlich überall und nirgends zu finden, hatte alles im Griff aber wurde eigentlich gar nicht gebraucht :-) Sein Telefon hat nicht ein einziges Mal geklingelt. Das Team hat supertoll funktioniert, alle haben ihre Aufgabe hervorragend erfüllt und ihr Bestes zum Wohle der Teilnehmer gegeben.

Das Rennen entwickelte sich flott. Und wie das immer so ist, fuhren Einige schneller und Andere langsamer; so entwickelten sich kleinere Gruppen. Die Team-Fahrer konnten etwas schneller fahren, da sie ja nur eine oder zwei Runden fahren wollten und dann wechselten. Die Einzelfahrer mussten sich das einteilen, sie wollten ja schließlich, von kurzen Pausen abgesehen, durchfahren. Und durch Pausen und Teamwechsel gab es immer neue Konstellationen. Viele Einzelfahrer fuhren später auch alleine. "Ich bin jetzt eine Runde gefahren und habe die ganze Zeit keinen einzigen Radfahrer gesehen, weder vor noch hinter mir", wusste ein Teilnehmer zu berichten. Ganz vorne hatten sich die Teams aus Kattenberg und Malente gefunden. Dahinter fuhren einige 2er-Teams, u.a. von FTN und die Kieler Mannschaft "Die Lutscher". Zu dieser Truppe gesellte sich der 22-Jährige Erik Manke, der ohne Pause durchfuhr. Betreut wurde er von Frank Schröder, der ihm alles reichte, was er für die nächsten Kilometer brauchte. So musste er nicht vom Rad und fuhr und fuhr und fuhr und brachte es auf 756 km...

Abends um 22.00 Uhr, als die meisten Lampen schon an waren und es merklich frischer wurde, Einige schon angeschlagen wirkten und sich für die Nacht fertig machten, musste man sich wirklich aufrufen: Es ist erst die Hälfte vorbei. Jetzt begann die schwierige Phase. Das Tempo ist deutlich niedriger als man glaubt. Aber wir hatten Glück: Kaum Wind, kaum Wolken und Vollmond - so wie wir uns das gewünscht hatten. Lediglich in einigen Nebelbänken in den Moorgebieten war es empfindlich kalt. Im allgemeinen gingen die Temperaturen auf 8 Grad zurück, aber durch die besonderen Bedingungen war es am Nordhimmel immer hell und von der anderen Seite leuchtete der Mond. Hermann Piepereit hat das richtig lyrisch beschrieben: "
Während der ganzen Nacht war am Nordhimmel ein deutlich heller Fleck von Orange bis Tiefblau zu sehen – wunderschön über der Kulisse von Feld und Wald mit Nebelbänken. Schon bald stieg die Sonne wieder auf und zauberte mit den Nebelbänken tolle neue Bilder in die Landschaft und ich fragte mich manches Mal „Träumst du jetzt oder ist das die Wirklichkeit?“ Das sind die Momente, in denen ich nicht mehr überlegen muss „Warum mache ich das eigentlich?“"

Die Entscheidungen wurden im Morgengrauen und kurz vor Schluss getroffen. Bei den 4er-Teams fiel die Entscheidung drei Runden vor Schluss, als der "alte Fuchs" Siggi einfach schneller startete und Gas gab. Die Lücke konnte der Malenter Fahrer nicht schließen und verlor 6 Minuten auf der Runde. Die beiden führenden Zweier-Teams FTN und Lutscher, sind fast die gesamten 24 Stunden zusammen gefahren. "Nö, das wollen wir nicht auf einem Zielstrich entscheiden." Und so entschied die Jury, die beiden auf Platz 1 zu setzen. Und auch der zweite Platz bei den Einzelfahrern wurde an vier Fahrer vergeben. Dirk Ehling, Thomas Lange, Michael Nagel und Holger Rudloff haben sich auf der vorletzten Runde entschieden, dass sie sich auf den letzten Metern nicht zerfahren wollten. So ist das halt im Breitensport; hier hält man noch zusammen, wenn man zusammen "gelitten" hat!

                        

    

Einige mussten vom üppigen Frühstücksbüffet losgerissen werden, aber um 10:30 Uhr sollte die Siegerehrung bei der VR-Bank stattfinden. Vorstand Georg Schäfer und Regionalleiter Martin Kohrt freuten sich ebenfalls über die gelungene Premiere und sicherten eine weitere Unterstützung zu. Sie überreichten die Preise und die Sieger wurden unter dem Beifall der Anwesenden geehrt. Das war ein würdiger Abschluss der ersten und bestimmt nicht letzten "24 Stunden von Nortorf". Und Georg versprach: "Im nächsten Jahr sind wir auch mit einer Mannschaft dabei!"


Und hier das, worauf Alle warten: Das offizielle Ergebnis und die Zeiten mit den einzelnen Rundenzeiten


Bilder gibt es jede Menge und zwar von Bernd, Andrea. Monica und Hartmut in unserer Galerie
und viele tolle Bilder von der Strecke von Burkhard und Eckhard


Das hören und lesen wir gerne. Lob und Stimmen der Teilnehmer:
Manfred Bartsch: Hallo Andrea und Bernd ! Die Athleticos waren von den 24-Std. total begeistert; v.a. die, die nicht an Rennen teilnehmen und Wettkämpfe meiden. Auch den Triathleten hat es prima gefallen. War eine rundum gelungene Sache. Dank an das Team der RSG Mittelpunkt.

W
olfgang Mund: Hallo Bernd und alle anderen Helfer des 24h-Events. Euch allen ein ganz dickes Lob für diese Veranstaltung mit allem drum und dran. Von der Strecke bis zur Verpflegung war alles super organisiert und von euch durchgeführt und begleitet. Nochmals herzlichen Dank und ich freue mich auf das nächste Mal.

Marco Sievert: Liebe RSGer, liebe Helfer, lieber Bernd. Vielen Dank, für ... dieses familiäre Gefühl während der gesamten Veranstaltung!! ... das, bis ins Detail, super vorbereitete und durchgeführte Event!! ... Herz und Power!! ... Das Suuperessen!! ... die Absprache mit Petrus!! ... die geile Streckenführung!! ... die Möglichkeit, so viele Gleichgesinnte mal kennen zu lernen, die man sonst (auf RTFs und so) nur durch ihre Bikes erkennt!! …usw., usw., usw. All die Fahrer haben tolle Leistung gebracht, aber die größte Leistung habt zweifellos Ihr abgeliefert!!! Für mich steht jetzt schon fest, dass das mein Event des Jahres war!

Axel Plätzer: Ich wollte mich nochmal im Namen aller Barmstedter Radler bedanken für das tolle Ereignis mit dem hervorragenden Catering und der wirklich tollen Betreuung der Sportler beim 24 Stunden Rennen. Wir sind alle zufrieden und gesund wieder nach Barmstedt gekommen. Alle wollen das nächste Mal wieder dabei sein, das ist, meine ich, ein gutes Zeugnis!

Herman Prior: Es war eine famose 24-Stunden-Premiere im Norden, für mich Saison-Höhepunkt dieses Jahres, spannend von der ersten bis zur letzten Stunde, erlebnisreich durch die Vielfalt der Natur im Wechsel von Tag/Nacht mit einem wunderschönen Vollmond. Es waren viele Helfer vor Ort, reger Wechsel am Scanner tagsüber, die Nacht teilten sich wenige Unermüdliche. Um Mitternacht sah ich noch Andrea, ihre aufmunternde, herzliche Ausstrahlung brachte mich mindestens zwei Runden weiter. Bernd ist omnipräsent, jeder Teilnehmer mag meinen, er sei zu jeder Tages- und Nachtzeit nur für ihn da, ob bei der Anmeldung, beim Start, im Casino, der Boxengasse oder auf der Strecke. Über alles, was da auf seinem Ring vorgeht, ist er informiert oder fährt selbst raus auf der Suche nach Havarierten. Man hat kaum eine Chance mal zu verschwinden, ohne dass gleich ein Peugeot-Service-Löwe anhält und das am Straßenrand abgestellte Rad auf eine Panne untersucht wird. ... Den meisten ging es weniger um Platzierung und Kilometerleistung, als um das besondere Erlebnis, einen Tag rund um die Uhr auf dem Rad zu sein, der Aufdruck auf dem Trophäenhemdchen „24-Stunden - mein Rad und ICH“ trifft es ganz gut.
Eigentlich mache ich solche extremen Dinge nur einmal, um mal dabei gewesen zu sein, aber hier würde ich gern abonnieren, getrost nach dem Motto der VR-Hauptsponsorin „Wir machen den Weg frei“ – für noch mehr Kilometer und noch mehr Spaß, alle miteinander.

Angelika Behrens: Hallo Bernd, nochmal DANKE an euch alle. Das war eine tolle Idee mit einer sehr tollen Durchführung. Ich bedanke ich mich für euren großartigen Einsatz. Danke, danke auch an die vielen Helfer dieser Veranstaltung. Wenn ihr jetzt alle so dringend auf dem Rad sitzen wolltet, wie ich es will, dann hätte dieses Rennen nicht stattgefunden. Ach, überhaupt, RSG-Mittelpunkt nennt Ihr euch, weil euer Städtchen Nortorf so nahe am geografischen Mittelpunkt von Schleswig-Holstein liegt. Mir scheint aber sehr, dass ihr auch der motorische Mittelpunkt des sportlichen Freizeit-Radelns seid. Danke allen Helfern, Organisatoren und Sponsoren!

Hermann Piepereit: Die RSG Mittelpunkt mit ihrem Motor Bernd Schmidt hat es wieder einmal geschafft, eine besondere Veranstaltung zu kreieren und organisatorisch perfekt über die Bühne zu bringen. An dieser Stelle daher noch einmal herzlichen Dank an Bernd und sein Helferteam, die im Gegensatz zu uns Teilnehmern deutlich mehr als 24 Stunden auf den Beinen waren.

Hans-Hermann Wulff: Ich möchte Bernd Schmidt und seinem Team von der RSG Mittelpunkt ein großes Dankeschön aussprechen. Was ihr da geleistet habt war einfach Spitze. So etwas geht wohl auch nur in Nortorf. Mit Worten ist das nicht zu beschreiben. Einfach mal hinfahren und teilnehmen an einer Veranstaltung der RSG Mittelpunkt. Selbst als ich in der Dämmerung am Anstieg bei Heinkenborstel durch einen Schaltfehler einen Kettenklemmer vom "Feinsten" hatte, kam Bernd zufällig mit dem Auto vorbei und löste das Problem.

Peter Plähn sen: Hallo Bernd, mit eurer 24-Stunden-Fahrt habt ihr uns ein wunderbares Sporterlebnis beschert, etwas wirklich Besonderes! Wir sind als Mannschaft gestartet, haben alles gegeben und ein für uns tolles Ergebnis erzielt. Wesentlich dazu beigetragen habt ihr mit einer Super-Organisation, stets hilfsbereiten und freundlichen Helfern sowie einer Versorgung/Verpflegung, für die man keine Worte findet - einfach Klasse; dazu noch diese prima Bedingungen - Sonne, kaum Wind, Vollmond und Mittsommernacht ! Ganz herzlichen Dank dafür an dich und deine vielen Helfer!

Jochen Kahl:
Ein Riesen-Kompliment an Bernd Schmidt und sein erstklassiges Helfer-Team. Die Nortorfer stellten mal wieder eine perfekt organisierte Veranstaltung auf die Beine. Eine traumhafte Veranstaltung, die weitaus mehr Teilnehmer verdient hätte. Das Leistungsniveau der Teilnehmer ist so weit gefächert, dass man auch als einfach trainierter Radsportler keine Scheu haben braucht, daran teilzunehmen. Belohnt wird man mit einem unvergleichlichen Erlebnis.

Und Peter Polizei sagte mir Heute, zwei Wochen später: „Also die 24 Stunden, das war geil. Ich muss mich bemühen, das Dauergrinsen aus meinem Gesicht zu bekommen.“ Peter, behalte es bis zum nächsten Jahr.

Vielen Dank für die vielen E-Mails. Einiges hab ich von verschiedenen Homepages geklaut und zusammengeschrieben. Ich denke, Keiner hat etwas gegen eine Veröffentlichung an dieser Stelle!
Leute, dafür dass ihr restlos zufrieden seid, dafür machen wir das hier! Mit Spaß und Freude und gerne wieder…



Hier sind (fast) alle Presseberichte über die 24 Stunden. Mehr Presseberichte findet ihr hier

    

 

     

     

   



DANKE an unsere VR-Bank, DANKE an alle Unterstützer, DANKE an alle Helfer und DANKE an alle Teilnehmer der 24-Stunden-Premiere in Nortorf.