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Das war eine richtig schöne RTF.
Vielen Dank an unsere 40 Helfer und an 600 Teilnehmer

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Sonntag Morgen, 4.30 Uhr, der Wecker klingelt, die Sonne geht gerade auf und wirft erste Strahlen auf unsere Radsport-Welt. Wir haben gestern alles vorbereitet, jeder weiß, was er oder sie zu tun hat - das wird ein schöner Tag.

 

Manfred und Bernd schließen um 5.30 Uhr die Schule auf und gehen noch Mal alles durch. Ab 6.00 Uhr trudeln unsere fleißigen Helfer ein. Sonja sieht nicht so aus, als ob sie lange geschlafen hätte :-) Sie macht mit Merle und Maike die Anmeldung, bald kommt Kimmi dazu. Auch Anna hat sich aus dem Bett geschält und schmiert Brötchen. Andrea dirigiert die Abteilung Verpflegung, Astrid, Marion und Kai-Uwe sind zum ersten Mal dabei, Schauffi macht sich beim Verkauf von Kaffee und Brötchen nützlich. Währenddessen sorgt Timmy mit Rolf und den "Kindern" Bastian und Jannik für ein geordnetes Parken. Die Marathonis erst auf den Jahrmarktsplatz, dann umschildern, der Rest hinten auf der Hundewiese.

           
 
Die Marathonis trudeln ein, über 40 Nachmeldungen erreichen uns. Um 7.30 Uhr eine gewohnt ruhige und entspannte Atmosphäre - Marathonfahrer wissen genau, wie man so einen Tag angeht. Es ist schon warm. Bernd begrüßt die Gäste, gibt noch wichtige Informationen auf den Weg und los geht es. 120 Fahrer gehen auf die Strecke, später kommen noch 10 Kattenberger Sternfahrer und mit 30 Leuten sind wir bereits am Donnerstag gefahren - macht 160 Marathon-Fahrer: Das ist GUT!

  
 
Der Parkplatz auf der Hundewiese füllt sich. Auto um Auto wälzt sich durch den Galgenbergsweg. Der Platz vor der Schule füllt sich mit wartenden Radfahrern, es wird unruhig. Bernd schmettert seine Begrüßung und erinnert noch Mal daran, dass eine RTF kein Radrennen ist und dass jeder Teilnehmer nach der Straßenverkehrsordnung zu fahren hat. Um 9.00 Uhr starten noch einmal 400 Radfahrer, es gibt wie immer Nachzügler bis um 11.00 Uhr. Insgesamt gehen 600 Radler auf die neue Strecke - das kann sich sehen lassen. Ist nicht berauschend, erfüllt aber die Erwartungen.
  
   
   
Nach 50 bzw. 22 km kommt das erste Depot in Hohenwestedt. Wir waren hier schon einmal 2008 während der Bundes-Radsport-Woche zu Gast. Der Schulhof ist riesig, die Toiletten günstig gelegen, der Eingang eignet sich hervorragend für einen großzügigen Aufbau des Büfets, der Hausmeister ist prima und packt mit an. In Hohenwestedt führt Holger mit der Großfamilie Lassen Regie. Frau Ute, Töchter Anna und Tina mit Freunden Christian und Sebastian. Dazu Tinas Freundin Ina, Anna Freundin und unsere Mitglieder Steffi (im sechsten Monat an Kugel-Grippe erkrankt), Barbara und Claus und Herman, der die Stempelei übernimmt. Hier läuft alle bestens.

           
 
Unterwegs läuft auch alles bestens. JensT, Volker, Matthias, Peter, Klausch, Alexander und Hartmut pfeilen nach einem General-Plan von Bernd aus. Dadurch ist die gesamte Strecke nach einem einzigen System ausgeschildert. Arbeit, die sich gelohnt hat. Wie nicht anders erwartet, wurden des Nachts einige Pfeile geklaut, aber kurz bevor die Radfahrer kommen, wird die Beschilderung noch Mal kontrolliert. Durch die neue Strecke mit nur noch zwei Depots, werden zwangsläufig einige Runden gefahren, Einige kommen drei Mal nach Hohenwestedt. Der Chef fand die Streckenteilungsbeschilderung logisch. Aber was er logisch findet, muss sich nicht unbedingt allen Teilnehmern erschließen. So gab es doch viele Nachfragen und es war gut, dass ständig Jemand an der Kreuzung war, um weiter zu helfen. (Für das nächste Jahr habe ich eine neue Idee - dann wird es noch eindeutiger!)

  
  
Die rote Transferetappe führt die 110er, 150er und Marathonis zum zweiten Depot nach Schönbek bei Bordesholm. Im dortigen Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus wartet Opa Willi mit seinen Radwanderern von der RG Kiel auf "Kundschaft". Sie sind am Morgen schon mit dem Rad aus Kiel gekommen, während Bernt und Oma Lille mit dem Auto das ganze Equipment herangeschafft haben. Diese Truppe ist schon seit unserer ersten RTF dabei und jeder hat seinen Job. Willi II stempelt, Heiko kümmert sich um das Wasser, Wolfgang, Heiko und Marlis sorgen für eine volle Tafel. Und im nächsten Jahr bringen wir noch ein Zelt nach Schönbek und dann kann der ganze Bereich auch großzügiger aufgebaut werden. Einige Gestalten wirken hier schon ganz schön kaputt - die Wärme und vor allen Dingen der Wind hat ihnen zu schaffen gemacht.

 
 
Bernd wird zu einem Unfall gerufen, zwei Räder müssen abtransportiert werden. Eine ganz unglückliche Kettenreaktion hat sich ergeben, die zum Glück sehr glimpflich ausgegangen ist. Eine große Gruppe fährt relativ ruhig, doch plötzlich kommt der Tross ins Stocken und der Letzte muss bremsen und weicht nach links aus. Genau in diesem Augenblick, ausgerechnet in diesem Moment, kommt ein Auto von vorne und es kommt zu einem seitlichen Kontakt. Der Fahrer wird übers Auto geschleudert, sein abprallendes Rad erwischt eine Mitfahrerin. Marcus hat nur ein paar Abschürfungen, Tina wird zunächst ins Krankenhaus gebracht, eine Narbe am Knie wird sie daran erinnern. Die Schulter ist nicht gebrochen, vielleicht sind ein paar Bänder in Mitleidenschaft gezogen worden. Alles in Allem sehr glücklich im Unglück. Wir wünschen Tina und Marcus gute Besserung.

          
 
Kaum in Nortorf wieder angelangt, wird der Chef zu einem Speichenbruch gerufen - weiterfahren unmöglich. Der Fahrer wurde von den Schlussfahrern Christoph und Eckhard aufgegriffen und in Krogaspe übergeben. Dabei wurde noch ein völlig fertiger Senior aufgegriffen, der eigentlich nur die 70er fahren wollte, sich aber verfahren und schon über 90 km auf dem Tacho hatte. Wieder in Nortorf, war das Treiben relativ bunt. Maike, Jens und Kai-Uwe kümmerten sich um den Grill. Karin verstärkte die Cafeteria, aber die Vorräte gingen langsam zur Neige. In der Regel verkaufen wir nach einer RTF zwei bis drei Kisten alkoholfreies Weizen. Wir hatten schon fünf Kisten gekauft, konnten einem Gastronomen noch Mal seinen Bestand von drei Kisten abschnacken, aber das reichte auch nicht. (Wetten: Wenn ich im nächsten Jahr acht Kisten kaufe, hab ich Vier über!) Auch das Grillgut ging besser als kalkuliert, die 150 Würstchen, sonst reichlich, waren zuerst alle und die 150 Stücke Fleisch reichten gerade eben...

Genau nach Plan, waren die letzten Fahrer um kurz nach 17.00 Uhr im Ziel. Nun ging es ans Aufräumen. Alles musste wieder hergerichtet, sauber gemacht und einsortiert werden. Abrechnungen wurden bereits angefertigt. Frank und Meik verstärkten noch das Team. Alle packten mit an, es ging relativ schnell. Zum Glück haben wir unseren Radsport-Keller in der Schule. Die üblichen Verdächtigten ließen die Aufräumerei bei Diskussionen und Planungen für das nächste Mal ruhig ausklingen.

Fazit: Wir sind erst zufrieden, wenn die Radler sehr zufrieden sind. Wir waren dieses Mal auch sehr zufrieden. Alles hat bestens geklappt, die neue Strecke wurde prima angenommen, an einigen Sachen kann man noch arbeiten. Wie schrieb es Tom aus Hamburg: Besser kann man es nicht machen - aber ihr müsst ja auch noch Verbesserungspotenzial haben.



Gibt es noch irgendwelche Probleme?
Tschüß, bis zum 03. Juni 2012...

Und hier das Lob und die Stimmen einiger Teilnehmer:

Ich wollte mich hier nochmal für die wirklich gelungen Veranstaltung bedanken! Ausgezeichnete Wegweiser, optimale Betreuung an den Kontrollpunkten, gelungene, wenn auch anstrengende, Streckenführung!
An alle Helfer ein "Herzliches Dankeschön !" Und diesmal ohne Regen....
Roland Marx

Hallo Bernd, liebe RSGler, eure heutige RTF hat sehr viel Spaß gemacht. Tolle Strecke, tolle Orga, Wetterglück, alles wirklich prima. Ich komme gerne wieder. Bis zum nächsten Jahr
Lars Eckart

Danke für die tolle Organisation und an alle fleißigen Helfer. Ich habe mich auf meiner 117km Runde gut aufgehoben gefühlt. Niemand kam auf die Idee mich zu belächeln, weil ich mit nem "Alltagsrad" (8-Gang Nabenschaltung) unterwegs war. Im Gegenteil, ich erhielt Anerkennung von den "Profis"…
Björn Vetterick

… Eine großartige RTF war das - großes Lob nach Nortorf, Ihr habt eine wundervolle Strecke herausgesucht, abwechslungsreich, profiliert, sehr selektiv - die Straßenwahl war vorbildlich, keine B-Straßen, sehr sehr tolle Landstraßen, eine vorbildliche Beschilderung und die Depots wie am Schnürchen. Hut ab! …
Lars Reisberg
(Spannend, interessant und witzig zu lesender Blog-Beitrag von Lars
http://www.cervelover.blogspot.com/ )

Lieber Bernd, ich möchte mich bei dir nochmals bedanken, dass du mich noch auf die Bahn gelassen hast. Es war eine Superstrecke und ein Superteam mit einer Superorga! Vielen Dank für den tollen Radmarathon.
Thomas Steinmetz

Liebe RSG Nortorf, war wieder ein Radsporttag vom Feinsten bei euch. Die neue Streckenzusammenstellung hat mich begeistert. Es wurde keine Locke ausgelassen, aber jeder kleine Anstieg mit einer rasanten Abfahrt belohnt. Dazu die schöne Holsteiner Landschaft, mit sommerlichen Temperaturen, entlang der wenig befahrenen kleinen Straßen. Danke an alle Helfer für die super Verpflegung…
Tom von HFS

… Kaum zu toppende Veranstaltung! Die Strecke war landschaftlich super ausgewählt. Die Streckenführung war interessant geschnitten. Man hatte den Eindruck, das halbe Land abfahren zu können. Ich fuhr die 75er, der Abschnitt bei Reher im Kreis Steinburg gefiel mir am besten. Tolle Auswahl der Straßen: Auch bei größeren Landstraßen hatte man schier den Eindruck, die Strecke sei für uns abgesperrt…
Rozzzloeffel von HFS

… Herzlichen Dank an den ausrichtenden Verein RSG Mittelpunkt Nortorf und den zahlreichen Helferinnen und Helfern für die aus meiner Sicht perfekt organisierte Veranstaltung. Besonders bedanken möchte ich mich bei den Helferinnen und Helfer, die selbst keine Radsportler sind und trotzdem einen wunderschönen, sonnigen Sonntag geopfert haben, um uns Radsportlern eine perfekte Veranstaltung zu bieten! …
Heimfelder Dirk von HFS

… Mir gefällt die neue Strecke sehr gut, sehr schöne ruhige Straßen, und die Schleifen um die beiden Verpflegungspunkte geben einem auch mehr das Gefühl, im Notfall schnell zum Ziel oder einen der KP abkürzen zu können. Verpflegung und Ausschilderung wie gehabt, sehr vorbildlich. Bin froh, dass ich doch den Marathon gefahren bin. Vielen Dank an Bernd und seine Crew…
Racing Ralf von HFS

Kunterbunt am Mittelpunkt! Liebe Radler vom Mittelpunkt, das war eine sehr gelungene Premiere für das 2 Depot-Konzept RTF/Marathon integriert. Besser kann man es meiner Meinung nach nicht machen. Einzig der etwas unglückliche Aufbau des Depots in Schönbek gibt einen kleinen Punktabzug. Aber ihr müsst ja auch noch Verbesserungspotenzial für 2012 haben.
Thomas Harms von der NordCup-Seite

Hallo RSG-Team, ich wollte mich noch einmal bei allen Verantwortlichen und Helfern für die tolle RTF bedanken. Das Wetter hat ja dem ganzen noch ein Krönchen aufgesetzt. Es war meine erste RTF und ich nehme nur Positives mit und werde im nächten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein.
Die Strecke, die Ausschilderung die Depots verdienen ein großes Lob. Bis zum nächsten Jahr
Axel Heuwes