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Vorwort

 

Nach dem Bundes-Radsport-Treffen von Kiel stand für Einige fest: Das war toll und 2007 sind wir wieder dabei. Und relativ schnell stellte sich heraus, dass wir irgendwo in Bad Sassendorf campen wollten. So haben sich die Familien Schmidt und Knaack mit Wohnwagen versorgt, Peter hatte ja seinen Expert, Olaf sein neues Wohnmobil und Günter und Bodo wollten im Zelt schlafen. Dazu kam noch Familie Rathjens aus Garding; Stefan vom ABC Wesseln fand das 2006 auch super und konnte sich uns anschließen. Kurzfristig hatte sich noch Hans-Jörg entschlossen, für drei Tage unser Team zu unterstützen. Der Veranstalter in Bad Sassendorf hatte einen Campingplatz an der Grundschule ausgewiesen, doch der war nur aus Teer – eine Woche auf Teer, das wollten wir dann doch nicht. Und so machten wir uns gemeinsam auf die Suche nach etwas Besserem. Bodo ist dann fündig geworden. Ein Angestellter der Stadtverwaltung hatte ein Einsehen und bot uns ein großes Grundstück auf seinem Hof in Beusingsen an, 7 km von Bad Sassendorf entfernt. Dorfrand, Wasser, Strom, Toilette – zugreifen. Ein Glücksgriff, wie sich später heraus stellte.

 

 

14.07.2007

Puh, kurz nach Mitternacht aufstehen. Aber wir wollten allen Staus aus dem Wege gehen, schließlich war es das erste Ferienwochenende. So machte sich Familie Schmidt um halb Fünf auf den Weg gen Süden. Olaf ist um 3.00 Uhr los gefahren und hat Bodo abgeholt und hat sich dann unterwegs mit den Knaacks getroffen. Zufällig trafen wir uns an irgendeinem Rastplatz an der A2. Wir hatten Glück – kein Stau und um kurz nach 10 waren wir in Beusingsen. Das Gelände war ganz große Klasse. Platz für Alle und wirklich abgelegen. Olaf hatte sein WoMo schnell hingestellt, Schmidts kämpften noch mit dem Erstaufbau ihres Vorzeltes, bei Knaacks war das anvisierte Vorzelt doch nicht dabei und so musste ein üblicher Pavillon herhalten und Bodo und Günter, der nach einer Zugirrfahrt mit einiger Verspätung aus Aachen doch eingetroffen war, bauten das große Schmidtsche Zelt auf. Zum Abschluss gab es dann noch die Flaggenparade, als die Vereinsfahne gehisst wurde. Der Kichhoff`sche Hof war fest in Nortorfer Hand. Gegen 5 war alles erledigt und wir fuhren erst Mal nach Soest zum Einkaufen. Knaacks Pavillon war dann der Mittelpunkt unserer Anlage und zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten Treffpunkt. Jetzt wurde aber zum ersten Mal gerillt und anschließend haben wir uns noch etwas Besonderes gegönnt. In Rheda-Wiedenbrück, nur ca. 40 km von uns entfernt, fand an diesem Abend ein Profi-Radrennen statt. Bei der City-Night waren nicht nur die Rennfahrer sondern viel mehr die ganze Stadt auf den Beinen. Das war ein besonderes Erlebnis, als die Renner in die Dunkelheit hinein fuhren, die Strecke beleuchtet wurde und die Zuschauer dicht an dicht an dem verwinkelten Stadtkurs standen oder saßen. Gegen Mitternacht waren wir wieder „zu Hause“. Für Viele begann jetzt endlich der Urlaub!
 

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15.07.2007

Da der Veranstalter für Heute kein Touren-Angebot vorrätig hatte, haben wir uns selbst auf die Socken gemacht. Wegen der zu erwartenden Hitze wollten wir ganz früh los. Erst um 6; aber um 7 reicht ja auch. Dass wir Olaf erst um 7 wecken mussten, war nicht eingeplant. OK, um kurz nach halb acht kamen wir dann in Beusingsen los – und es waren schon über 20°. Zunächst fuhren wir nach Bad Sassendorf und dann zur Lippe. Ich wollte unseren Flachländern den ersten Tag mit einer Flachetappe versüßen. Und im Lippetal ging es wirklich flach zur Sache. Zunächst ging es nach Lippstadt und dann das ganze Lipptal zurück nach Herzfeld, wo wir eine kleine Kaffeepause einlegten. In Hamm-Uentrop fuhren wir wieder über die Lippe und auf den anderen Seite zurück, bis wir direkt nach Süden nach Soest fahren konnten und um kurz vor eins unseren ersten Hunderter zum Bundestreffen absolviert haben.

Nach einigen technischen Schwierigkeiten mit DVBT haben wir den Ausgang der Tour-Etappe doch noch mit bekommen und sind anschließend zum Schwimmen (und vor allen Dingen Duschen) nach Soest gefahren. Einen HotSpot haben wir dann bei McDonalds gefunden und nach unserer Rückkehr gegen halb zehn sind weitere Teilnehmer angerollt. Peter war da und auch Familie Rathjens zwischenzeitlich eingetroffen. Ein sehr lauer Sommerabend ließ uns noch lange draußen sitzen.

 

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16.07.2007

Das war ganz schön heiß. Wir wollten ja an den angebotenen Touren des RV Hansa Soest teil nehmen. Um kurz nach 8 trafen wir dann auch auf dem Schulhof der Grundschule ein. Dort trafen wir neben Hans-Jörg, der früh am Morgen in Nortorf los gefahren ist, auch jede Menge Bekannte. Nachdem die lange Anmeldeschlange überwunden wurde, fuhren wir um kurz nach 9 mit 9 Leuten los. Wie in Kiel waren die Touren ausgeschildert, boten allerdings keine Verpflegungsstationen. Da die Soester, der RV Hansa Soest hatte die Betreuung der Touren übernommen da der Bad Sassendorfer Veranstalter kein Verein sondern eine Klinik gemeinsam mit der Kurverwaltung war, ihren Gästen ebenfalls eine Einrollphase gönnen wollten, ging die Tour auch ins Lippetal. Es ging flott los und wir machten Kilometer. Dass wir uns unsere Verpflegungspunkte selber suchen mussten, war an diesem Tag ganz schön schwer. Denn zwischen km 40 und 60 gab es nichts und Bodo`s Kaffee- und Nikotinspiegel sank ins bodenlose. In Lippborg verließen wir die Strecke und machten uns zur Dorfmitte auf, in der Hoffnung etwas Passendes zu finden. Ein Thermometer zeigte 36° an und es war immer noch Vormittag. Bei Rewe trafen wir die Germanen aus Hamburg. Die Pause fiel etwas länger als geplant aus, damit alle „Spiegel“ wieder aufgefüllt werden konnten. Dann der erste Defekt – Pannen-Olaf war zum ersten Mal dran. Diese Pause nutzte Bodo für die nächste Zigarette. Dass Milch unterwegs nicht unbedingt die richtige Ernährung ist, musste Jürgen erfahren, der das Naturprodukt zurück in die selbige gab. Die letzten Kilometer sind wir dann gemütlich nach Bad Sassendorf gefahren. Von den anvisierten 111 km blieben 10 noch übrig. Egal, bei der Hitze war es uns recht. Zumindest waren die Getränke am Zielort kühl, so dass wir noch einige Zeit ausharren konnten. Für den Abend haben wir dann die erste große Grillparty vereinbart. Ich habe noch meine Eltern abgeholt, die zwischendurch per Zug in BS eingetroffen sind; Willi war ganz gespannt auf unser Lager. Die Party war dann ergiebig. Gut, dass wir in der Woche noch Rad fahren mussten…

 

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17.07.2007

Heute haben wir meine guten Kontakte zum Veranstalter ausgenutzt. Da wieder ein heißer Tag zu erwarten war, wollten wir früh los fahren. So konnte ich den Streckenplan schon vorher erhalten. Wir fuhren um 7 bei uns los nach BS. Andrea fuhr mit dem Auto, damit die Duschsachen dabei waren. Das Schmidtsche Auto, das mit den Nortorf-2008-Logos beklebt war und auch unser Banner konnten wir werbewirksam platzieren. Gegen halb 8 fuhren wir los. Es ging Richtung Westen und es wurde etwas hügeliger. Nach den Erfahrungen des letzten Tages richteten wir unsere erste Pause in Werl nach 40 km bei einem Bäcker ein. Da hatten wir die Steigungen aber schon hinter uns gelassen und es ging im Lippetal flacher weiter. Die Strecke war schön, abwechslungsreich und verkehrsarm. An einer Tanke bei km 80 haben wir auch noch Mal aufgetankt; wir wähnten ja noch 30 km vor uns. Dass daraus nur 10 km wurden, lag nicht an uns, sondern vielmehr an der Streckenplanung. Nach unserer Rückkehr wurden wir mit Fragen nach mehr Informationen zu „Nortorf 2008“ überhäuft – unsere erste Ankündigung auf Auto und Banner hatte Früchte getragen. Am Abend war wieder McDonalds angesagt. Den HotSpot nutzten jetzt auch Bodo und Olaf. Der Rest der Bande nutzte das warme Wetter zu einem Bad im Möhnesee.

 

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18.07.2007

Wieder konnten wir früher starten. Die Bäder-Runde stand auf dem Programm und verband die drei Bäder Bad Sassendorf, Bad Waldliesborn und Bad Westernkotten, die etwas gemeinsam hatten – nämlich den Betreiber. Die Strecke war, da wir uns ja meistens im Bereich der Lippe aufhielten, fast potteben. Bis auf einen längeren Anstieg; nicht sehr steil, aber halt so drei Kilometer lang und für Einige spürbar. Bärbel Knobbe hatte sich uns angeschlossen, die von unserer ruhigen und gleichmäßigen Fahrweise gehört hatte. Und so war`s dann auch. Locker durchschwingen. Mal abgesehen von einigen Ortsschildsprints J. Und auch Heute war die Tour nur etwas über 80 km – so langsam wird es doch zu wenig. Plötzlich gab es feuchte Luft – aus einer Wolke fielen ein paar Regentropfen. Aber schon war es wieder trocken. Erwähnenswert ist, dass Christopher Heute zu unserem Kilometerergebnis beigetragen hat. Er hat nämlich gemeinsam mit „dem Rest“ der Familie Rathjens die kleine Tour gefahren. Das waren 45 km und mit An- und Abfahrt nach Beusingsen kamen knapp 60 km raus. Und das mit seinem schweren Mountainbike – alle Achtung. Da hat er sich die Extra-Portion Schlaf im Anschluss verdient. In Beusingsen hat uns dann Hans-Jörg wieder verlassen, der unsere Mannschaft für drei Tage verstärkt hat. Dann die sensationelle Nachricht: Unsere Trikots sind fertig und liegen Versand bereit. Wohin? Natürlich nach Bad Sassendorf. Haben wollen! Schnell wurde eine Lieferanschrift gefunden und innerhalb von 24 Stunden sollte geliefert werden.

 

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19.07.2007

Auch Heute ging es wieder früher auf die Strecke. Berge standen auf dem Programm. Der Möhnesee sollte umrundet werden und im Arnsberger Wald geht es bereits ins Sauerland. Einigen wurde echt Angst gemacht. Wie sich später heraus stellte war das unbegründet. Mal von einer nennenswerten Steigung und ein paar Pickelchen abgesehen, war das doch eher harmlos. OK, dem Einen oder der Anderen hat es gereicht. Flachlandtiroler halt. Dafür war die Pause beim Bäcker etwas länger. Überflüssig zu erwähnen, dass es auch Heute keine 100 km waren. Gut, dass bei uns immer noch die An- und Abfahrt dazu kommt, sonst hätten wir schon ein schlechtes Gewissen gehabt. Wieder zurück gab es nur eine Frage: Sind die Trikots da? Nee, noch nicht. Bernd sagte noch: „Wenn ich jetzt das Trikot bekomme, dann passen meine blauen Hosen aber nicht dazu!“ OK, dann fahren wir noch Mal nach Lippstadt, da gibt es einen neuen und großen Radladen. Der hatte eine riesige Auswahl, aber doch nicht das richtige. Entweder erschwinglich und nicht passend oder passend aber nicht erschwinglich. Jens sagt ja immer: Spare auf eine Assos – aber 180 Euro für ne Radhose sind auch ne Menge Geld. Auf alle Fälle nix gefunden. Peter ruft an: „Wir wollen doch los. Wann seid ihr wieder hier und vor allen Dingen: Sind die Trikots schon da?“ Anruf bei Sven – Nee, immer noch nicht. Also erst Mal zurück nach Beusingsen. Olaf und Peter sitzen auf Kohlen. Einerseits wollten sie wie geplant los, aber andererseits waren sie auch heiß auf die Trikots. OK, dann fahren wir erst Mal zum Subway nach Soest, wo wir gemeinsam essen wollten. Das Telefon klingelt – die Trikots sind da. Günter und ich fahren nach Sassendorf und holen sie aus der Klinik. Präsentation in Beusingsen. Tatatataaaaaaa. Endlich da – und sie sehen besser als auf der Zeichnung aus. Schnell Aufstellung genommen und das erste Mannschaftsfoto mit Trikot geschossen. Hunger, jetzt aber zum Sub. Olaf und Peter wurden verabschiedet. Peter musste wieder nach Hause und Olaf wollte (wie jedes Jahr) zur Tour in die Pyrinäen. Und Christopher war so stolz auf sein Trikot, dass er damit sogar ins Bett ging.

 

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20.07.2007

Am letzten Tourentag wollten wir mit allen anderen um 9.00 Uhr starten. Und das hatte seinen guten Grund. Erstens wollten wir natürlich unsere neuen Trikots am Start und auf der Strecke zeigen und zweitens ist Olli angekommen, der, am frühen Morgen gestartet, die Flyer, Infomaterial, das Roll-Up und die Fahnen gebracht hat. Gemeinsam mit dem beklebten Schmidtschen Auto war das das erste Highlight des Tages. Da haben Einige ganz schön sparsam geschaut. Olli hat dann Standdienst gemacht und wir sind Rad gefahren. Ich hatte übrigens, nur der Vollständigkeit halber zu erwähnen, eine schwarze Damen-Hose von Andrea an. Passte nicht nur zum Trikot sondern sonst auch ganz gut. Auf der Hellweg-Runde, entlang dem alten Handelsweg, ging es sanft auf und ab. Nach knapp 50 km machten wir Pause in Bad Westernkotten. Jetzt noch 50 km nach Sassendorf? Wo sollte das denn noch lang gehen? Ein Blick auf den Plan verriet und so langsam kannten wir natürlich auch die Gegend – keine 30 km mehr. Und so war`s dann auch. Schade nur, dass die 2-Punkte-Runde nur 8 km kürzer war (!). Versprochen: Bei uns gibt es im nächsten Jahr echte 100 km!!! Olli berichtete von großem Interesse und vergriffenem Info-Material. Am Abend gab es noch einen Begrüßungsabend im Kurpark. Dazu wollten wir noch unsere Fahnen und Banner aufhängen und schon Mal unseren Platz für die morgige Präsentation begutachten. Doch zunächst mussten wir ein Gewitter allererster Güte überstehen. Wir saßen in einem offenen Zelt, umgeben von vielen Bäumen (keine Buchen) und sahen dem niederprasselnden Regen zu. Ein Blitz – ein Knall – das hat gesessen. Wie sich später heraus stellte, ist ein Blitz in drei km Entfernung in einen Baum eingeschlagen. Doch schon bald war es wieder trocken und wir konnten uns auf den Heimweg machen. Da unser Abendbrot ja noch etwas dauern sollte, hat sich das Aufbauteam erst Mal eine Schale Pommes und Mayo verdient – nach der anstrengenden Radwoche J. Der Begrüßungsabend war nett und vor allen Dingen waren die Preise zivil. Das hatten wir nicht erwartet, als wir erfuhren, dass das Maritim-Hotel das Fest ausrichtete.

 

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21.07.2007

Der letzte Tag – für uns mehr Arbeit. Wir trafen uns im Kurpark, wo der Veranstalter das Radfest ausrichtete, um 9.00 Uhr zum Aufbau unseres Bewerbungsstandes. Ein Pavillon, das Banner, das Schmidtsche Auto, der Fahnenmast mit der Vereinsfahne, die Fahne mit dem UCI-Logo, ein Laptop mit Beamer und Leinwand zur Präsentation der Trial-Filme, das Roll-Up, jede Menge Flyer und unser Standpersonal Andrea, Olli, Jürgen, Bodo und Günter, ausgestattet mit einem schwarzen Polo-Hemd mit Nortorf-2008-Aufdruck, und Christopher, der das neue Nortorf-Trikot gar nicht mehr ausziehen wollte. Loide, ich sach euch: Das war ein Auftritt!!!! Das hättet ihr sehen müssen. So wurden auch viele Fragen beantwortet und Gespräche geführt. Frage des Tages: Wo liegt Nortorf? Dazu nahm Olli eine Karte und fing an: „Der Verein heißt doch Mittelpunkt, oder?“ „Ja“ „OK. Hier ist Dänemark, hier ist Hamburg, hier ist die Ostsee und hier die Nordsee. Wo ist die Mitte?“ „Da“ „Genau, da liegt Nortorf!“ „Ahhh!!!“ Ich war im Auftrage des BDR unterwegs und kümmerte mich um die Einschreibkontrolle für die Wertung des Bundes-Radsport-Treffens. Das ging bis 15.00 Uhr und danach wurde das Ergebnis erstellt. Zwischenzeitlich waren so um die 700 Radfahrer im Kurpark und verbreiteten ob des guten Wetters eine prächtige Stimmung. Das drumherum mit den vielen Ständen, der Restauration und dem Programm tat sein übriges. Jetzt hieß es aber: Einpacken und fertig machen für den Festabend. Halt. Da uns Stefan ein angenehmer Mitradler und auch sonst ein sehr umgänglicher Typ war, haben wir ihm unter dem Applaus der Anwesenden (Sechs) ein 2008-Ehren-T-Shirt überreicht.

 

Nachdem sich unser Ältester (Bodo) hartnäckig geweigert hatte, unsere Vereinsfahne an dem von Jürgen und Günter selbstgebastelten Ständer (Gardinenstande mit Abschluss-Aufsatz und Haken) beim Bannereinmarsch in die Halle zu tragen, haben wir unsere Jüngsten (Anna und Christopher) dazu auserkoren. Und das haben die Beiden mit Stolz und Bravour erledigt. Anna im orangenen RSG-Helfer-T-Shirt und Christopher, selbstverständlich im neuen Trikot, marschierten mit der Fahne in der Hand im Feld der Bannerträger. Mit dieser Zeremonie wird der Festabend alljährlich eröffnet. Da ich die Moderation im letzten Jahr in Kiel gemacht habe, wurde ich von den Sassendorfern angeheuert, um in diesem Jahr ebenfalls durch den Festabend zu führen. Die Halle war mit knapp 400 Gästen gut gefüllt, die Klimatisierung und die Beschallung hervorragend und meiner Bitte an die Kapelle, ja nicht zu laut zu spielen, wurde nachgekommen. Ein wunderbarer Abend. Dann die Siegerehrung. Haben wir uns von Platz 23 im letzten Jahr verbessert? Zusammen haben wir 6.811 km erradelt und belegten damit den 15. Platz. Günter nahm den Teller für uns in Empfang. Mit der Top-Platzierung von Salzgitter-Beddingen und 10.000 mehr gefahrenen km, hatten wir nichts zu tun. Aber wer weiß – vielleicht kommen wir auch noch Mal mit über 30 Leuten zum Bundestreffen J. Dann gab es zum Abschluss für uns noch einen Höhepunkt. Die sog. Bannerübergabe stand an. Da wurde die Fahne der Ehren-Gilde vom jetzigen Ausrichter Bad Sassendorf/Soest zum nächsten Ausrichter Nortorf überreicht. Nach einigen Pannen beim Zeremoniell, die allerdings launig moderiert wurden, hielten Andrea und Jürgen die Fahne in ihren Händen. Ende der Veranstaltung. Es war ein prächtiger Festabend und es wird schwer, das im nächsten Jahr noch zu toppen – aber nicht unmöglich. Jetzt konnte ich endlich was essen, vorher war ich viel zu aufgeregt dazu. Nett, vom Maritim-Personal, dass sie mir was zurückgestellt hatten. Überhaupt muss man erwähnen, dass auch hier die Preise bei vollem Service sehr zivil waren!

 

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22.07.2007

Abreise: Günter war schon in der Nacht gefahren, Gertrud war am Nachmittag aus Aachen eingetrudelt und hatte ihn abgeholt. Wir hatten uns ohne Stress den Wecker auf 8.00 Uhr gestellt. Olli kam auch noch Mal vorbei und Bodo überredete ihn, ihn mitzunehmen. Er wollte nicht mit Jürgen mit 80 über die Autobahn tuckern. Wir verabschiedeten uns von unserer Gastgeberfamilie und bedankten uns für den sehr angenehmen Aufenthalt in Beusingsen. Die Familien Rathjens und Knaack waren die nächsten, die um kurz vor zwölf den Platz verließen. Wir bildeten wie immer den Abschluss. Andrea sagt immer, sie wisse woher die Kinder das Trödeln hätten. Wir wollten noch eine Woche an die Nordsee. Endlich Urlaub!

Fazit

Das war rundherum eine gelungene Geschichte. Wir hatten super viel Spaß und eine tolle Gemeinschaft. Es gab kein böses Wort in der Woche und auch die Kinder haben sich prima verstanden. Das Wetter war prächtig. Beusingsen war prima und fest in Nortorfer Hand. Es war ein sehr gutes Bundes-Radsport-Treffen. Wir müssen uns im nächsten Jahr schon Mühe geben. Schade eigentlich, dass wir dann nicht mitmachen können. Aber wir kommen wieder!